Auf was muss ich bei nachhaltiger Mode achten?

Massenproduktion und Globalisierung haben uns an “Fast Fashion” gewöhnt – “fast” steht hier für Brands, die bis zu 12 Kollektionen im Jahr veröffentlichen. Dabei werden kurzlebige, neue Modetrends zitiert und Kleidungsstücke gefertig, die eine Saison später im Restmüll oder in der Altkleider-Sammelbox verenden. Nicht nur verblichene und abgetragene Textilien bleiben zurück, auch durstige und versiegende Wasser- und Energiequellen, denen unglaubliche Rohstoffmengen entnommen werden um den Produktionsfluss aufrecht zu erhalten.
“Slow Fashion” ist das nachhaltige Pendant zur Fast Fashion. Wie der Name schon andeutet, ist damit Mode gemeint, die durch Qualität und zeitloses Design viele Jahre oder gar Jahrzehnte beständig bleibt.

Fenris (oil/raven)
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Fenris (oil/raven) – der Easy Rider unserer Denim-Jacken. Die „vegane“ Bikerjacke Fenris beigeistert durch hochwertige Verarbeitung, organisches Material und zeitlosen Look.

Auf was muss ich bei nachhaltiger Mode achten?

Neben unserer persönlichen Verantwortung beim Shoppen sind es vor allem ökologische und soziale Kriterien, die nachhaltige Mode auszeichnen.

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Oberste Priorität hat die Verwendung von Bio-Rohstoffen, denn dadurch profitiert die Umwelt an mehreren Stellen des Verwertungskreislaufs.
Keine Pestizide, chemische Düngermittel, Insektizide und der Verzicht auf genmanipuliertes Fenris (oil/raven) – der Easy Rider unserer Denim-Jacken. Die „vegane“ Bikerjacke Fenris beigeistert durch hochwertige Verarbeitung, organisches Material und zeitlosen Look.
Saatgut bzw. Monokulturen entlasten unsere natürliche Flora und Fauna. Zudem sind synthetische Fasern auch beim Waschen zu Hause schädlich für die Umwelt – tausende winzige Textilfäden lösen sich in der Waschmaschine aus der Kleidung und landen über Abwässer als Mikroplastik im Meer.

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Die logische Folge biologisch verträglicher Stoffe ist klar, ressourcenschonende und verantwortungsbewusste Verarbeitung. Gerade Jeans sind als Umweltsünder bekannt. Nicht nur, dass der konventionelle Baumwoll-Anbau auf Monokulturen und Pestizid-Einsatz – mit negativen Auswirkungen für Natur, Arbeiter und Verbraucher – basiert, auch die Waschung für die beliebten Used-Looks und das charakteristische Blau verbraucht nicht nur hohe Mengen an Wasser pro Jeans, sondern verlangt vielfach die Verwendung von Schwermetallen wie Quecksilber, Chlor zur Bleichung oder die Anwendung schädlicher Verfahren wie dem „Sandstrahlen“. Wichtige Aspekte zur Verbesserung der Ökobilanz sind Reduktion und Wiederaufbereitung des verwendeten Wassers, sowie die Reduktion des Energieverbrauchs oder den Bezug von Energie aus nachhaltigen Quellen, wie Wind- oder Wasserkraft.

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Sehen wir uns den Weg an, den ein Kleidungsstück zurücklegt, bis wir schlussendlich damit in der Umkleidekabine verschwinden, entdecken wir häufig Erschreckendes. Um Kosten zu sparen, verteilen viele Labels ihre Produktionsschritte auf der ganzen Welt. Um beim Beispiel Baumwolle und Jeans zu bleiben – so könnte die Jeansherstellung aussehen: Die Baumwollblüten werden in Kasachstan,
China, Indien oder Subsahara Afrika gezüchtet, in der Türkei zu Garn versponnen, anschließend wird das Garn in Taiwan zu Jeansstoff gewoben und in Tunesien mit blauer Indigo-Farbe aus Polen eingefärbt. Der blaue Jeansstoff wird nach zusätzlich in Bulgarien veredelt, damit er sich weich anfühlt und knitterarm bleibt.
Danach reisen Stoff aus Bulgarien, Nieten und Reissverschlüsse aus Italien und das Innenfutter aus der Schweiz wieder zurück nach China, wo das Produkt billig zur fertigen Jeans vernäht wird. Zuletzt werden die Jeans wieder nach Europa versandt und erhalten ihre Waschung für den gerade angesagten Look.
Wenn euch nach dieser Jetset-Tournee noch nicht schwindelig ist, seid ihr wohl Extremsportler. Die Folgen dieses Herstellungsprozesses liegen auf der Hand.
Gigantische CO2-Emissionen, die am Ende des Tages ähnliche atmosphärische Effekte verursachen wie der Ausbruch eines indonesischen Vulkans. Nachhaltige Brands setzen daher auf Zentralisierung der Produktion und kurze Transportwege!

Wie kann ich nachhaltige Mode erkennen?

Findet ihr keine Informationen zur Rohstoffherkunft und Herstellung einer Brand?
Eindeutiges Merkmal von nachhaltigen Textilien sind die passenden Zertifizierungen.

Der Oekotex 100 Standard beschreibt, dass der Stoff frei von schädlichen bzw. krebserregenden Chemikalien und Farbstoffen ist. Der Global Organic Textile Standard – kurz „GOTS“ – ist etwas umfangreicher. Ein Produkt muss aus mindestens 70% Naturfasern bestehen, wenn es das GOTS Label tragen will. Darüber hinaus sind Richtlinien beim Einsatz von Farbstoffen und Hilfsmitteln zu berücksichtigen.
Übrigens: das Mercerisieren, die Veredelung von Baumwollgarnen mit Natronlauge zur Erhöhung des Glanzes – ein Verfahren, das bei den Verdandy „Munin“-Poloshirts zum Einsatz kommt, ist bei GOTS erlaubt.
Neben Gütesiegeln könnt ihr zudem die Listings einer Brand in Stores mit nachhaltiger Ausrichtung überprüfen. Verdandy Fashion ist beispielsweise bei der niederländischen Plattform für faire und nachhaltige Mode „Project CeCe“ zu erwerben.

Wie nachhaltig ist Verdandy?

Die Brand setzt auf kurze Transportwege und respektvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Wasser – von 10 bei Waschung einer Jeans eingesetzen Litern, werden 8 gereinigt und für die nächste Jeanswaschung wiederaufbereitet!
Die Rohstoffe werden in der Türkei angeliefert, im Labor auf Chemikalien und Belastungen überprüft und nur bei präziser Einhaltung der Qualitätskriterien in Istanbul versponnen, verwoben, vernäht und gewaschen.
Verdandy Gründer Manuel Rauner und Martin Pichler besuchen Ihre Partnerbetriebe regelmäßig und kennen die Mitarbeiter persönlich – faire Arbeitsbedingungen und – löhne sind für Verdandy absolute Must-Haves zur Auswahl der Lieferanten. Für zukünftige Kollektionen werden bereits Artikel designed, die zu 100% vegan sind.

Loki (tar/moss)
269,00
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Loki (tar/moss) – Verdandy Denim Jacke – 90% Baumwolle – handgemacht in Europa

Die Verdandy Nachhaltigkeits-Facts

Die Brand setzt auf kurze Transportwege und respektvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Wasser – von 10 bei Waschung einer Jeans eingesetzen Litern, werden 8 gereinigt und für die nächste Jeanswaschung wiederaufbereitet!
Die Rohstoffe werden in der Türkei angeliefert, im Labor auf Chemikalien und Belastungen überprüft und nur bei präziser Einhaltung der Qualitätskriterien in Istanbul versponnen, verwoben, vernäht und gewaschen.
Verdandy Gründer Manuel Rauner und Martin Pichler besuchen Ihre Partnerbetriebe regelmäßig und kennen die Mitarbeiter persönlich – faire Arbeitsbedingungen und – löhne sind für Verdandy absolute Must-Haves zur Auswahl der Lieferanten. Für zukünftige Kollektionen werden bereits Artikel designed, die zu 100% vegan sind.

Verdandy verwendet Baumwolle aus reguliertem Anbau, zukünftig werden noch weitere nachhaltige Verschnitte verwendet, wie zB. Tencel ™, das aus Bäumen gewonnen wird.

die Jeans werden von unserem Partnerbetrieb in Istanbul hergestellt, der ethische Standards einhält. ( Ethische Lieferkette nach SEDEX, Verhaltenskodex der BSCI)

Zur Herstellung der Indigo-Farbe werden ausschliesslich Substanzen verwendet, die ungefährlich für den Menschen und die Umwelt sind.

Die gesamte Produktionskette findet in der Türkei statt. Dadurch ergeben sich minimale Transportwege für die Rohstoffe.

Wie sieht die nachhaltige Zukunft in der Modeindustrie aus?

Die letzten Jahre haben der Modeindustrie neben Kritik an den verbreiteten Produktions- und Verwertungsmodellen, auch Lob für innovative Konzepte im Bereich der Kreislaufwirtschaft – als Buzzword auch als „Zirkularität“ – beschert. In Deutschland hat der Gesamtverband der deutschen Textilund Modeinstrustrie mit dem Arbeitskreis „Textile Kreislaufwirtschaft“ eine Plattform eröffnet, mithilfe derer sich alle an der Branche beteiligten Akteure austauschen um einheitliche Standards zu entwickeln. Neue Designkonzepte mit „Cradle-to-Cradle“ Philosophie – also dem Ansatz Herstellung von Mode und die Wiederverwendung ihrer Abbauprodukte durchgängig zu gestalten – oder neue Recycling-Technologien, die branchenweit einsatzfähig sind, Nachhaltigkeitsbewusstsein ist längst kein Nischenthema mehr, das bei wenigen Umweltaktivisten Eifer hervorruft. Staaten- und kulturübergreifende Organisationen arbeiten an innovativen Strategien und Verfahren um die Modeindustrie vom (berechtigten) Stigma der Ressourcenverschwendung zu entlasten.

Nachhaltigkeit in der Mode – in a nutshell!

Welche Kriterien sind für mich als Modekonsument wichtig?

Hier liefern wir eine raschen Überblick über die wichtigsten Faktoren nachhaltiger Kleidung.

 

  1. Biologische Rohstoffe, zB. Biobaumwolle, Nachhaltigkeits-Zertifikate (GOTS,..)
  2. Haltbarkeit – langlebige Materialien, zeitloses Design
  3. Made locally – zB. Produktion in Europa, kurze Transportwege
  4. Ressourcenschonende Produktion, zB. Umgang mit Wasser und Energie, nachwachsende Rohstoffe
  5. Cradle-to-Cradle-Prinzip: sind biologisch abbaubare bzw. kompostierbare Materialien vorhanden?
  6. Fairness & soziale Verantwortung – Arbeitsbedingungen und Entlohnung
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